Am nördlichen Rande der Region Hannover gelegen, ist Niedernstöcken mit seiner Kapellengemeinde Esperke eine kleine und dennoch lebendige Kirchengemeinde in ländlicher Umgebung. Konfirmandenarbeit nach dem Wagrainer Modell, der Kindergottesdienst und musikalische Gruppen laden ebenso ein, wie das jährlich stattfindende Kinderfest und das Gemeindefest am Erntedanktag. Der Kulturkreis veranstaltet zusammen mit der Kirchengemeinde Niedernstöcken und auch der Hochschule für Musik und Theater Hannover drei bis vier Konzerte im Jahr.
Die St. Gorgonius-Kirche ist nach einem Märtyrer aus dem 4. Jahrhundert nach Christus benannt. Der Turm der Kirche weist zurück in die älteste Zeit des Dorfes, das bereits um 1300 erstmals Erwähnung findet. Das Kirchenschiff zeigt den charakteristischen Stil des Konsistorialbaumeisters Ludwig Hellner (1791 - 1862), der hier eine klassizistische Saalkirche errichtete.
Der 1843 eingeweihte Baukörper ist als klassizistische Saalkirche angelegt, deren schlichte Ästhetik dank der soliden Bauweise ohne Veränderungen erhalten ist.
Der Turm aus mächtigen Ortssteinqadern weist zurück auf die älteste Zeit des Dorfes, das bereits 1300 als Kirchspiel Erwähnung findet.
Das wohlproportionierte Kirchenschiff mit hohen Sprossenfenstern im Ziegelmauerwerk trägt ein flachgeschrägtes Walmdach.
Der Charakter des Innenraumes wird bestimmt durch die ringsum geführte Empore, auf deren Stützen die weite Bogendecke ruht.
Das Emporengeschoss trägt im Westen die Orgel.
Im Osten ist aus der Brüstung oberhalb des Altars die Kanzel herausgearbeitet.