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Rückschau auf die Konzerte:

 
  2008  
  23. November 2008 "Musik zum Ewigkeitssonntag"  
  28. September 2008 "Komm, Trost der Welt"  
  12. Juli 2008 "CONCERT ECLECTIC"  
  04. Mai 2008 "Klangbegegnung"  
 
2007
 
  14. Oktober 2007 "Visions"  
  26. August 2007 "CIACCONA"  
  15. Juli 2007 "Orgel-Chorizonte"  
  06. Mai 2007 "Orgelkonzert (nicht nur) für Kinder"  
 
2006
 
  28. Juli 2006 "Vivid Voices"  
     
     
     


Sonntag, den 23. November2008

"MUSIK ZUM EWIGKEITSSONNTAG"

Studierende der Hochschule für Musik und Theater
musizieren kammermusikalische Werke

Anke Briegel, Sopran
Lisa Hinnersmann, Violine
Andreas v. Kessinger, Violoncello
Martin Dietterle, Leitung und Orgel

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Zur Webseite der Hochschule für Musik und Theater Hannover

"Musik zum Ewigkeitssonntag" in der St. Gorgoniuskirche zu Niedernstöcken

Martin Dietterle, Orgel (Großbild ca. 58 KB)Am Sonntag, den 23.November erklang ein kammermusikalisches Konzert von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Den Rahmen des vor allem mit romantischen Kompositionen ausgestalteten Programms bildeten zwei Arien von G.Fr. Händel aus der Sammlung "Neue deutsche Arien", von Anke Briegels klarem, tragenden Sopran überzeugend vorgetragen und mit Martin Dietterle an der Orgel sowie der obligaten Violinstimme von Lisa Hinnersmann feinfühlig begleitet.

J. Rheinberger war mit zwei, viel zu selten gehörten Suiten für Violine und Orgel op. 166 sowie für Violine, Violoncello und Orgel op. 145 vertreten. Zu den bereits genannten Interpreten kam Andreas v. Kessinger, Violoncello hinzu, der auch bei Theodor Kirchners 'Zwei Stücken" für Violoncello und Orgel op. 92 sowie dem Präludium aus der Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello solo von J.S. Bach ebenfalls sein solistisches Können unter Beweis stellte.

Lisa Hinnersmann, Violine. Anke Briegel, Sopran (Großbild ca. 58 KB)Anke Briegel brachte ihre schöne Stimme noch einmal mit Antonin Dvoraks 'Biblischem Lied' zu Gehör sowie mit Felix Mendelssohn Bartholdys 'Geistlichem Lied'.
Martin Dietterle, der die Gesamtleitung des Konzertes übernommen hatte, spielte außerdem zwei interessante Werke für Orgel solo von Gustav Merkel, aus der Orgelsonate Nr. 2 g-Moll op. 42 sowie von Denis Bédard, Fantaisie pour orgue, op. 15, die ausgezeichnet für die romantische Furtwängler&Hammer-Orgel geeignet waren.

Andreas v. Kessinger, Violoncello (Großbild ca. 60 KB)Es war ein Konzert mit einem vielseitigen Programm musikalischer Raritäten, das hervorragend zu dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, dem Ewigkeitssonntag zusammengefügt worden war.

Die Zuhörer bedankten sich für die ausgezeichnet dargebotenen Interpretationen mit einem lang anhaltenden freundlichen Beifall.

Die Pastorin Ute Clemens überreichte jedem der Künstler einen Adventskranz von der "Stiftung Lichter im Norden", mit dem auch noch die Chance verbunden ist bei der Ziehung der Losnummern am 17. Dezember Preise zu erhalten.

 

Fotos: Gerhard Zamzow


 


Sonntag, den 28. September 2008

"Komm, Trost der Welt"

Gesänge und Orgelmusik zum Abend

Calmus Ensemble, Vokalquintett
Tobias Götting, Orgel

 

Beglückende Gesänge und Orgelmusik zum Abend in Niedernstöcken

CALMUS ENSEMBLE in Niedernstöcken (Großbild ca. 58 KB)Das CALMUS ENSEMBLE und TOBIAS GÖTTING an der Orgel boten ein auserlesenes Programm von
A-cappella-Vokalmusik
des 19. und 20. Jhdts. und Orgelwerke der französiscen Romantik unter dem Motto: "Komm, Trost der Welt" in Niedernstöcken.

Der schlichte Chorsatz von Christian Lahusen mit dem Titel des Programms und der Segensspruch von Kurt Nystedt "Peace I leave you" umrahmten ein in sich stimmiges und doch spannungsvolles Programm, das einen gewaltigen Bogen von Johannes Brahms "Waldesnacht", Felix Mendelssohn Bartholdy Motette op. 116 "Trauergesang", Peter Cornelius ergreifendem Requiem "Seele, vergiß sie nicht" bis zu Hugo Wolf "Einkehr", Max Reger "Nachtlied" "Das Agnus Dei", Hugo Distler "Um Mitternacht" "Ich wollt, daß ich daheime wär" und Kurt Thomas "Fürwahr, er trug unsere Krankheit" "Gott wird abwischen alle Tränen" umspannte.

TOBIAS GÖTTING an der Orgel in Niedernstöcken (Großbild ca. 55 KB)Der wunderbare Sopran von Anja Lipfert schwebte schwerelos leuchtend über den sich in eindrucksvoller Dichte mischenden und doch klaren Männerstimmen in makelloser Reinheit, vom leisesten Pianissimo bis zu erfülltem Forte fein abgestimmt.

Der warme Bariton von Ludwig Böhme verband den profunden Baß von Joe Roesler mit den hohen und trotzdem weichen und tragfähigen Tenören des Vokalensembles Tobias Pöche und Sebastian Krause. Es entstand ein betörender Klang, der keinen Wunsch offen ließ.

Tobias Götting ergänzte das Vokal-Programm mit den Orgelwerken "Offertoire - In Paradiso" von Théodore Dubois sowie "Prière à Notre Dame - Toccata" von Léon Boëllmann auf das Glücklichste und bewies wieder einmal, wie gekonnt er die klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel auszuschöpfen versteht.

Reichlich Applaus für das CALMUS ENSEMBLE und TOBIAS GÖTTING (Großbild ca. 60 KB)Das begeisterte Publikum spendete reichlich Applaus und wurde mit der zum Volkslied gewordenen Weise von Johann Abraham Peter Schulz "Der Mond ist aufgegangen" als Zugabe belohnt.

Bei den anschließenden Gesprächen bei Brot und Wein wurde von den dankbaren Zuhörern der Wunsch geäußert, dieses Programm für eine CD-Produktion vorzusehen. Ob sich dieser Wunsch wohl realisieren läßt? Der Kulturkreis "Romantische Orgel Niedernstöcken e.V." könnte auf diese Weise das so überaus gelungene und nachhaltige Konzert einem noch größeren Hörerkreis vermitteln.

 

Fotos: Gerhard Zamzow


 


Samstag, den 12. Juli 2008

"CONCERT ECLECTIC"

Konzert für Querflöte, Trompete und Orgel

Constanze Kästner, Querflöte
Nigel Paul, Trompete
André Hummel, Orgel

Zur Webseite der Kulturregion Hannover

Diese Veranstaltung fand im Rahmen
des "Kultursommer 2008" der Region
Hannover statt.

Drei junge Musiker begeistern in der Kirche zu Niedernstöcken mit Glanzlichtern der Musik des 18. und 19. Jahrhunderts.

Nigel Paul mit der Naturtrompete aus dem Jahre 1746 (Großbild ca. 30 KB)Ungefähr einhundert Zuhörer lauschten mit Begeisterung dem Klang der historischen Nachbildung einer Naturtrompete aus dem Jahre 1746, die mit hervorragender Virtuosität von Nigel Paul gespielt wurde. Dieses Instrument besitzt die ungefähr doppelte Rohrlänge einer modernen Ventil-Trompete und ermöglicht in der Clarino-Tonhöhenlage Läufe, Triller und Modulationen in mehreren Tonarten. Der weichere und modulationsfähigere Klang im Vergleich mit einer modernen Trompete mischte sich deswegen besonders gut mit den weichen Registern der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel.

Constanze Kästner spielt Querflöte (Großbild ca. 35 KB)Constanze Kästner brillierte solistisch auf ihrer Querflöte mit zwei Sonaten von Johann Joachim Quantz und Jean-Marie Leclair, einfühlsam auf der Orgel von André Hummel begleitet.

Alle drei Instrumente vereinten sich in eigenen Bearbeitungen des bekannten Prelude aus dem "TeDeum" von Marc-Antoine Charpentier und mehreren Sätzen aus der "Wassermusik" von Georg Friedrich Händel sowie den "Canciones de Clarines" eine anonymen Komponisten um 1700.

André Hummel an der Orgel (Großbild ca. 60 KB)André Hummel bewies mit seiner gekonnten Registrierung, dass auch eine romantische Orgel als Begleitinstrument von Werken aus dem 18. Jh. ihren besonderen Reiz haben kann.

Bei den drei Präludien des romantischen Komponisten Carl August Kern, der großen BACH-Fuge Nr. IV von Robert Schuman und besonders bei dem Choral mit drei Variationen von Felix Mendelssohn Bartholdy konnte André Hummel seine Fähigkeit in dem Vortrag romantischer Werke belegen und die Orgel sowohl in ihren rührend leisen romantischen Registern aber auch in ihrer außerordentlichen Klangfülle vorführen.

Viel Applaus für Constanze Kästner, Nigel Paul und André Hummel (Großbild ca. 80 KB)Der Kulturkreis bedankte sich bei den Künstlern mit je einem Korb frisch gepflückter Blaubeeren.

Die Zuhörer blieben noch lange im Gespräch mit den jungen sympathischen Musikern bei Brot und Wein.

Das vom "Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V." veranstaltete Konzert gehört zum Programm vom "Kultursommer 2008" der Region Hannover und wird von der Stiftung der Sparkasse und der Region Hannover gefördert.

 

 

Fotos: Matthias Kruse


   


Sonntag, den 04. Mai 2008

"Klangbegegnung"

Konzert für Glasharfe und Orgel

Susanne Würmell, Glasharfe
Kai Kupschus, Orgel

 

Klangliches Zwiegespräch zwischen Glasharfe und Orgel.
Kai Kupschus an der Orgel (Großbild ca. 60 KB)Rund 120 Zuhörer genossen am Sonntag, den 4. Mai ein apartes Konzert in der Kirche zu Niedernstöcken.

Susanne Würmell spielt Glasharfe (Großbild ca. 100 KB)Empfindsame Klänge auf der Glasharfe von Händel über Mozart bis zu Smetana von Susanne Würmell charmant und gekonnt vorgetragen standen im klanglichen Dialog mit von dem Kirchenmusiker Kai Kupschus sensibel ausgewählten und souverän gespielten Orgelwerken von Dubois bis Rheinberger und Gárdonyi.

Eine ungewöhnliche aber reizvolle Klangbegegnung!

 

Susanne Würmell erläutert einiges über die Funktionsweise und die Geschichte der Glasharfe (Großbild ca. 100 KB)

Susanne Würmell erläuterte ihren musikalischen Vortrag mit interessanten Hinweisen über die Erfindung, Entwicklung und Verwendung ihres in der Empfindsamkeit so beliebten Instrumentes. Die wunderbare Akustik in der Kirche zu Niedernstöcken kam den vornehmlich leisen und fein abgestuften sphärischen Klängen dieses Instrumentes sehr entgegen.

Und wieder einmal bewies die romantische Furtwängler&Hammer-Orgel ihre klangliche Vielfalt und bis ins leiseste Pianissimo reichende dynamische Abschattierungen.Kai Kupschus an der Orgel (Großbild ca. 80 KB)

 

Viel Applaus für Kai Kupschus und Susanne Würmell (Großbild ca. 80 KB)Das von den in diesem Konzert besonders zarten Klangeindrücken bezauberte Publikum blieb noch lange mit den beiden Künstlern im Gespräch und genoß die sonnendurchflutete Atmosphäre in der Kirche bei Brot und Wein.

 

 

 

Fotos: Matthias Kruse


   


Sonntag, den 14. Oktober 2007

"Visions"

Johann Sebastian Bach

Original-Werke - Jazz-Adaptionen
Jazz Duo David Timm & Reiko Brockelt, Leipzig


Das Jazz Duo Timm / Brockelt (Großbild ca. 90KB)

Helle Begeisterung herrschte am Sonntag, den 14. Oktober beim Konzert "VISIONS" in der Niedernstöckener Kirche bei den Zuhörern, nachdem sich die erste Verblüffung über die fulminante Technik des Organisten David Timm und des Altsaxophonisten Reiko Brockelt gelegt hatte.

Vorlagen aus den Praeludien und Fugen des "Wohltemperierten Klaviers" von J.S. Bach dienten den beiden Jazz-Virtuosen als Material für breit angelegte, phantasievolle, aber immer auf das Original bezogene, konzentrierte Jazz-Bearbeitungen mit z.T. freieren Improvisationen, die bis zur Clustertechnik und extremen Akkordbrechungen und -ballungen sowie Glissandi durch die gesamte Klaviatur bei unterschiedlichsten Klangfarben reichten, wobei die Klangdifferenzierungen des Saxophonisten - einmal griff er aus klanglichen Gründen auch zur Alt-Traversflöte - selbst bei extremer Virutosität immer interessant blieben und nie zum Selbstzweck dienten.

Das Jazz Duo Timm / Brockelt in Niedernstöcken (Großbild ca. 120 KB)Aber auch das Original-Bach-Werk wurde auf der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel in stilgetreuer Konsequenz von David Timm vorgetragen (schließlich ist er im Hauptberuf Universitätsmusikdirektor der Universität Leipzig): Praeludium und Fuge a-Moll BWV 543, die ergreifende Choralbearbeitung J.S. Bachs: "Christ ist erstanden" aus dem "Orgelbüchlein" BWV 627/1 sowie die bekannte Toccata und Fuge d-Moll BWV 565. Die nachfolgenden Jazz-Adaptionen gingen in ihrer modernen Ausdruckstiefe den gebannt lauschenden Zuhörern spürbar "unter die Haut".

Das Jazz Duo Timm / Brockelt in Niedernstöcken (Großbild ca. 95 KB)Es ist immer wieder erstaunlich, welch klangliche Vielfalt die im Original erhaltene "Romantische Furtwängler&Hammer-Orgel" unter kundigen Händen zu entfalten vermag.

Das begeistert applaudierende Publikum entließ die beiden faszinierenden Musiker erst nach einer Zugabe, die nun ohne Bach-Vorlage, ihre Vielseitigkeit noch einmal belegte. Viele Zuhörer blieben noch lange im Gespräch bei Brot und Wein mit den beiden sympathischen jungen Musikern und äußerten die Hoffnung auf ein baldiges "Wiedersehen und -Hören".

Fotos: Gerhard Zamzow (die beiden Farbfotos)


   


Sonntag, den 26. August 2007

"CIACCONA"

Johann Sebastian Bach

Original und Bearbeitung
Werke für Violine Solo und deren Bearbeitung für romantische Orgel
Choralvorspiele

Thomas Pietsch, Barockvioline und Dagmar Lübking, Orgel


Zur Webseite der Kulturregion Hannover

Diese Veranstaltung fand im Rahmen
des "Kultursommer 2007" der Region
Hannover statt.

Thomas Pietsch und Dagmar Lübking (Großbild ca. 80KB)

Seit drei Jahren ist der "Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V." mit einem Konzert in der St. Gorgoniuskirche innerhalb des Programms vom "Kultursommer der Region Hannover" vertreten. Ungefähr einhundertundzwanzig Besucher hatten sich am Sonntag, den 26. August eingefunden, um ein anspruchsvolles Programm, das ausschließlich Werken von Johann Sebastian Bach gewidmet war, zu erleben.

Einen Blumenstrauß erhielt Frau Lübking und Herr Pietsch ein Präsent (Großbild ca. 150KB).

Zu Beginn wurden die Hörer mit dem Choralvorspiel "Wir glauben all' an einen Gott" auf die vielfältigen Klangfarben der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel, dargeboten von Dagmar Lübking, eingestimmt.

Thomas Pietsch, der für seine originalgetreue Interpretation bekannte Barockviolinist, trug danach auf seiner aus dem Jahre 1672 stammenden Violine von Hanns Khögel, Wien, die Partita d-Moll für Solovioline mit feinem Klanggefühl und großartiger Klarheit auf die komplexen Strukturen der Tanzsätze eingehend, vor, wobei die zwischen die Violinstücke in barocker Manier eingeschobenen und mit Einfühlung ausgewählten Choralvorspiele auf der Orgel: "Liebster Jesu, wir sind hier", "Ich rufe zu dir, Herr Jesu Christ", "Erbarm' dich mein, o Herre Gott" und "Wenn wir in höchsten Nöten sein" wie kommentierend, im gewissen Sinne sacral-philosophisch ergänzend wirkten.

Die besondere Spannung zwischen originalem Barock-Violinklang und romantischer Orgel-Registrierung wurde in der zweimalig dargebotenen Ciaccona zunächst von der Violine vorgetragen, dann in einer eigenen Bearbeitung von Dagmar Lübking für Orgel zum absoluten Höhepunkt des Konzertes.

Thomas Pietsch im Gespräch mit Konzertbesuchern  (Großbild ca. 70KB).Dagmar Lübking im Gespräch mit Konzertbesuchern (Großbild ca. 150KB).Das strahlende, hoffnungsvolle Preludio aus der Partita E-Dur, wiederum alternativ von der Barockvioline solo vorgetragen, dann zum Beschluss mit vollem Register auf der romantischen Orgel virtuos zelebriert, beschloss einen beeindruckenden Konzerthöhepunkt aus der diesjährigen Konzertreihe "Kultursommer der Region Hannover".

Die Besucher blieben noch lange in Gesprächen mit den Künstlern bei Brot und Wein.




Fotos: Matthias Kruse


Presse

Neustädter Zeitung v. 05. September 2007

"Orgel und Violine im Wechselspiel
Niedernstöcken (r/dgs). Seit drei Jahren ist der "Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V." mit einem Konzert in der St. Gorgoniuskirche beim "Kultursommer der Region Hannover" vertreten. 120 Besucher erlebten hier ein anspruchsvolles Programm, das ausschließlich Werken von Johann Sebastian Bach gewidmet war. Zu Beginn wurden die Hörer mit dem Choralvorspiel "Wir glauben all' an einen Gott" auf die vielfältigen Klangfarben der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel, dargeboten von Dagmar Lübking, eingestimmt. Thomas Pietsch, der für seine originalgetreue Interpretation bekannte Barockviolinist, trug danach auf seiner aus dem Jahre 1672 stammenden Violine die Partita d-Moll für Solovioline mit feinem Klanggefühl vor, wobei die zwischen die Violinstücke in barocker Manier eingeschobenen Choralvorspiele auf der Orgel sakral-philosophisch ergänzend wirkten. Die besondere Spannung zwischen originalem Barock-Violinklang und romantischer Orgel-Registrierung wurde in der zweimalig dargebotenen Ciaccona zunächst von der Violine vorgetragen, dann in einer eigenen Bearbeitung von Dagmar Lübking für Orgel, zum absoluten Höhepunkt des Konzertes. Das strahlende, hoffnungsvolle Préludio aus der Partita E-Dur, wiederum alternativ von der Barockvioline vorgetragen und dann mit vollem Register auf der romantischen Orgel virtuos zelebiert, beschloß ein beeindruckendes Konzert.
Die Besucher blieben noch lange in Gesprächen mit den Künstlern bei Brot und Wein."


   


Sonntag, den 15. Juli 2007

"Orgel-Chorizone"

Konzert mit dem Mädchenchor Hannover und Ulfert Smidt

Der Mädchenchor Hannover unter der Leitung von Prof. Gudrun Schröfel (Großbild ca. 122KB)

Am Sonntag, den 15. Juli musizierten der bei Wettbewerben mit vielen ersten Preisen ausgezeichnete, international bekannte "Mädchenchor Hannover" unter der Leitung von Prof. Gudrun Schröfel sowie Ulfert Smidt an der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel, der ebenfalls zahlreiche Preise der Deutschen Schallplattenkritik erworben hat. Im stilistischen Mittelpunkt standen Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy für Chor und Orgel "Veni Domine" und "Laudate pueri" sowie für Orgel solo die Sonate opus 65,1.

Ulfert Smidt an der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel (Großbild ca. 60KB).

Im Zentrum der a cappella gesungenen Werke für den Chor erklangen Marienkompositionen von Gustav Holst, Francis Poulenc und Knut Nystedt. Diese Werke wurden von geistlichen Kompositionen der Romantik bis Moderne umrahmt. Johnnes Brahms, "Adormaus te, Christe", "O bone Jesu"; Max Reger, "Im Himmelreich ein Haus steht", "Dank saget dem Vater"; Arvo Pärt, "Peace upon you, Jerusalem", "Zwei Beter" und Ernst Krenek, "In paradisum".

Das Konzert beeindruckte durch ein in sich geschlossenes, überzeugendes Programm mit fein aufeinander abgestimmten Kompositionen, bei denen durch die hervorragend auf den kammermusikalischen Raumklang eingehenden Chor-Interpretationen die verschiedenen Stile sich miteinander zu verbinden schienen.


Die Orgel-Sonate op. 65,1 von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde von Ulfert Smidt auf zwei Programmstellen verteilt und bildete auf diese Weise einen Klangrahmen, der die Klangvielfalt der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel mit sehr unterschiedlich abschattierten Registern ausdrucksvoll darzustellen vermochte.

Einen Sonnenblumenstrauß erhielt Frau Schröfel und Herr Smidt einen Korb mit landwirtschaftlichen Produkten aus der Region  (Großbild ca. 150KB).Der Mädchenchor Hannover (Großbild ca. 150KB).Reichhaltiger Applaus belohnte die Musiker, einen Sonnenblumenstrauß erhielt Frau Schröfel und Herr Smidt einen Korb mit landwirtschaftlichen Produkten aus der Region.

Im Anschluss an das Konzert gab es wieder Gelegenheit zu Gesprächen bei Brot und Wein.

Der "Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V." freut sich über seinen Erfolg, Spitzenensembles und hervorragende Musiker in die ländliche Region des Landkreises Neustadt zu verpflichten, wobei die Attraktion der einzigen im Original erhaltenen romantischen Orgel im Großraum Hannover zunehmend einen besonderen Anreiz bietet.

Fotos: Gerhard Zamzow, Mädchencohr Hannover e.V.

 

Presse

Neustädter Zeitung v. 28. Juli 2007

"Mädchenchor begeistert mit Marienkompositionen
Ein Klangerlebnis: Der MädchenChor Hannover in der Kirche zu Niedernstöcken.
Gehört und verführt: Mit seinem Konzert hat der international renommierte MädchenChor Hannover dem Publikum ein unvergessliches Klangerlebnis bereitet. Unter der Leitung von Gudrun Schröfel, Professorin an der Musik-Hochschule Hannover, präsentierten die Sängerinnen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy für Chor und Orgel. A cappella vorgetragen setzte der MädchenChor Hannover besondere Akzente mit Marienkompositionen von Gustav Holst, Francis Poulenc und Knut Nystedt. Ulfert Smidt, seit 1996 Organist an der hannoverschen Marktkirche, begleitete den Chor an der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel. Die erst 2002 restaurierte Orgel brachte gerade die im zweiten Satz der Orgelsonate opus 65,1 "Adagio-Andante Recitativo" aneinandergereihten romantisch strömenden Melodienbögen hervorragend zum Ausdruck. Der MädchenChor Hannover zählt zu den namhaftesten deutsche Jugendchören.1952 gegründet, bewegt sich der Chor sowohl auf nationalem und internationalem Parkett. "Mit sieben Jahren nehmen wir musikinteressierte Mädchen bei uns auf", erläutert die Professorin. Im Schnitt bleibe eine Sängerin zehn Jahre. "Viele davon absolvieren anschließend ein Musikstudium". Begeistert zeigte sich auch Dietrich Schmolling ("Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V.") "Unser Kulturkreis pflegt ausgezeichnete Kontakte, so dass wir unser Konzertangebot auf einem sehr hohen Niveau halten können", erklärt er. Der Kulturkreis ist bereits seit 2005 dem Konzertprogramm vom "Kultursommer der Region Hannover" angegliedert.
In diesem Zusammenhang verweist Schmolling auf ein weiteres Konzert "Ciaccona", das am 26. August um 17 Uhr in Niedernstöcken zu hören sein wird."


   


Sonntag, den 06. Mai 2007

"Orgelkonzert (nicht nur) für Kinder"

Gesprächskonzert mit anschließender Orgelführung
Dagmar Lübking, Orgel

 

Orgel-Konzert für Kinder. An der Orgel Dagmar Lübking.

Gewitter, Hagelschlag, Hühnergegacker ...
was Orgeltöne darstellen können!

Etwa 35 muntere Grundschüler der Klassen 3 und 4 erlebten mit ihren Eltern und Lehrern ein aufregendes Orgelkonzert am Sonntagnachmittag auf der Empore der Kirche zu Niedernstöcken. Dazu hatten die evangelische Kirchengemeinde und der Kulturkreis „Romantische Orgel Niedernstöcken“ die Hamburger Organistin Dagmar Lübking gewonnen. Und dieses Konzert wurde zu einem besonderen Erlebnis für die Kleinen.

Orgel-Konzert für Kinder. An der Orgel Dagmar Lübking.



Zum Beispiel galt es, die Zahl der Kuckucksrufe in einer vertrackten Komposition von Johann Kaspar Kerll zu schätzen, und tatsächlich, die meisten trafen die richtige Antwort "250 mal!" Zwischen den kurzen Stücken gab die Organistin immer wieder Erklärungen. Die Musik regte die Phantasie der kleinen Konzertbesucher an: so wurden auch sanft auftretende Rehe, ein schleichender Fuchs, Hühnerhofgegacker und sogar ein Fasan herausgehört. Natürlich durfte auch ein Hagelunwetter im März (M. Corrette) nicht fehlen und eine richtiges Gewitter, das die Gesänge der Hirten störte ...

Orgel-Konzert für Kinder. An der Orgel Dagmar Lübking.

Dagmar Lübking verstand es, behutsam auf die Kinder einzugehen und dabei die Tricks des Orgelspiels (z. B. mehrere Füße auf die tiefsten Pedaltöne nebeneinander zu setzen = Donnergrollen; Glissandi auf den Manualtasten in der Höhe=Blitze, Trompetenmotive und Tremoli für das Säbelrasseln in der Schlacht) anschaulich zu demonstrieren.

Orgel-Konzert für Kinder.Verschiedene Orgelpfeifen wurden angeblasen und sicher am spannendsten war das Betreten des Orgelgehäuses, wo mehr als 1000 Orgelpfeifen von wenigen Millimetern bis zu 4 Meter Größe zu bestaunen waren ...

Zur Erholung gab es auf dem Rasen vor der Kirche Saft und gedrehte Waffeln, die fast wie Orgelpfeifen aussahen. Zufrieden und mit roten Backen und leuchtenden Augen trennte man sich und Frau Lübking erhielt einen großen Blumenstrauß mit Flieder, Pfingstrosen, Tulpen und den ersten Rosen aus dem Garten.

 

Der "Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V." freute sich, mit Unterstützung der Klosterkammer Hannover möglichen Nachwuchsmusiker/innen etwas von der Klangwelt der "Königin der Instrumente" nahe gebracht zu haben.

Fotos: Gerhard Zamzow


   


Freitag, den 28. Juli 2006

"Vivid Voices" mit Anne Kohler / David Timm an der Orgel

Jazz und Gospel in der St. Gorgoniuskirche Niedernstöcken


Am Freitag, dem 28. Juli 2006 um 19.00 Uhr brachte der bekannte Jazzchor der Musikhochschule Hannover fetzige Gospels, beliebte Popklassiker, vielfarbigen Vokaljazz mit solistischen Einlagen unter der Leitung von Anne Kohler zu Gehör.

Vivid Voices, die "lebendigen Stimmen", jazzen, gospeln und grooven seit 1996 in Hannover vor begeisterten Fans. Das Ensemble war zu Gast bei zahlreichen deutschen und internationalen Vokalfestivals und unternahm Konzertreisen nach Polen, Frankreich und Portugal. Bei dem 6. Deutschen Chorwettbewerb gewannen die Vivid Voices den 1. Preis in der Kategorie Jazz.


Auf dem Programm standen auch drei Orgel-Jazzimprovisationen von David Timm, der seit 1998 an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig lehrt und im Jahre 2005 zum Universitätsdirektor Leipzig ernannt wurde. David Timm erhielt zahlreiche erste Preise bei renommierten Klavier- und Orgelimprovisationswettbewerben.

Das Konzert fand im Rahmen des Programms vom "Kultursommer 2006 der Region Hannover" statt und wurde von der Region Hannover gefördert.

Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, Kinder und Jugendliche frei.

Nach dem Konzert gab es Gelegenheit zu Gesprächen bei Brot und Wein.

  David Timm
     

 

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