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Sonntag, den 23. November2008
"MUSIK ZUM EWIGKEITSSONNTAG"
Studierende der Hochschule für Musik und Theater
musizieren kammermusikalische Werke
Anke Briegel, Sopran
Lisa Hinnersmann, Violine
Andreas v. Kessinger, Violoncello
Martin Dietterle, Leitung und Orgel
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"Musik zum Ewigkeitssonntag" in der St. Gorgoniuskirche zu Niedernstöcken
Am Sonntag, den 23.November erklang ein kammermusikalisches Konzert von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Den Rahmen des vor allem mit romantischen Kompositionen ausgestalteten Programms bildeten zwei Arien von G.Fr. Händel aus der Sammlung "Neue deutsche Arien", von Anke Briegels klarem, tragenden Sopran überzeugend vorgetragen und mit Martin Dietterle an der Orgel sowie der obligaten Violinstimme von Lisa Hinnersmann feinfühlig begleitet.
J. Rheinberger war mit zwei, viel zu selten gehörten Suiten für Violine und Orgel op. 166 sowie für Violine, Violoncello und Orgel op. 145 vertreten. Zu den bereits genannten Interpreten kam Andreas v. Kessinger, Violoncello hinzu, der auch bei Theodor Kirchners 'Zwei Stücken" für Violoncello und Orgel op. 92 sowie dem Präludium aus der Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello solo von J.S. Bach ebenfalls sein solistisches Können unter Beweis stellte.
Anke Briegel brachte ihre schöne Stimme noch einmal mit Antonin Dvoraks 'Biblischem Lied' zu Gehör sowie mit Felix Mendelssohn Bartholdys 'Geistlichem Lied'.
Martin Dietterle, der die Gesamtleitung des Konzertes übernommen hatte, spielte außerdem zwei interessante Werke für Orgel solo von Gustav Merkel, aus der Orgelsonate Nr. 2 g-Moll op. 42 sowie von Denis Bédard, Fantaisie pour orgue, op. 15, die ausgezeichnet für die romantische Furtwängler&Hammer-Orgel geeignet waren.
Es war ein Konzert mit einem vielseitigen Programm musikalischer Raritäten, das hervorragend zu dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, dem Ewigkeitssonntag zusammengefügt worden war.
Die Zuhörer bedankten sich für die ausgezeichnet dargebotenen Interpretationen mit einem lang anhaltenden freundlichen Beifall.
Die Pastorin Ute Clemens überreichte jedem der Künstler einen Adventskranz von der "Stiftung Lichter im Norden", mit dem auch noch die Chance
verbunden ist bei der Ziehung der Losnummern am 17. Dezember Preise zu erhalten.
Fotos: Gerhard Zamzow
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Sonntag, den 28. September 2008
"Komm, Trost der Welt"
Gesänge und Orgelmusik zum Abend
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Beglückende Gesänge und Orgelmusik zum Abend in Niedernstöcken
Das CALMUS ENSEMBLE und TOBIAS GÖTTING an der Orgel boten ein auserlesenes Programm von
A-cappella-Vokalmusik des 19. und 20. Jhdts. und Orgelwerke der französiscen Romantik unter dem Motto: "Komm, Trost der Welt" in Niedernstöcken.
Der schlichte Chorsatz von Christian Lahusen mit dem Titel des Programms und der Segensspruch von Kurt Nystedt "Peace I leave you" umrahmten ein in sich stimmiges und doch spannungsvolles Programm, das einen gewaltigen Bogen von Johannes Brahms "Waldesnacht", Felix Mendelssohn Bartholdy Motette op. 116 "Trauergesang", Peter Cornelius ergreifendem Requiem "Seele, vergiß sie nicht" bis zu Hugo Wolf "Einkehr", Max Reger "Nachtlied" "Das Agnus Dei", Hugo Distler "Um Mitternacht" "Ich wollt, daß ich daheime wär" und Kurt Thomas "Fürwahr, er trug unsere Krankheit" "Gott wird abwischen alle Tränen" umspannte.
Der wunderbare Sopran von Anja Lipfert schwebte schwerelos leuchtend über den sich in eindrucksvoller Dichte mischenden und doch klaren Männerstimmen in makelloser Reinheit, vom leisesten Pianissimo bis zu erfülltem Forte fein abgestimmt.
Der warme Bariton von Ludwig Böhme verband den profunden Baß von Joe Roesler mit den hohen und trotzdem weichen und tragfähigen Tenören des Vokalensembles Tobias Pöche und Sebastian Krause. Es entstand ein betörender Klang, der keinen Wunsch offen ließ.
Tobias Götting ergänzte das Vokal-Programm mit den Orgelwerken "Offertoire - In Paradiso" von Théodore Dubois sowie "Prière à Notre Dame - Toccata" von Léon Boëllmann auf das Glücklichste und bewies wieder einmal, wie gekonnt er die klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel auszuschöpfen versteht.
Das begeisterte Publikum spendete reichlich Applaus und wurde mit der zum Volkslied gewordenen Weise von Johann Abraham Peter Schulz "Der Mond ist aufgegangen" als Zugabe belohnt.
Bei den anschließenden Gesprächen bei Brot und Wein wurde von den dankbaren Zuhörern der Wunsch geäußert, dieses Programm für eine CD-Produktion vorzusehen.
Ob sich dieser Wunsch wohl realisieren läßt? Der Kulturkreis "Romantische Orgel Niedernstöcken e.V." könnte auf diese Weise das so überaus gelungene und nachhaltige Konzert einem noch größeren Hörerkreis vermitteln.
Fotos: Gerhard Zamzow
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Samstag, den 12. Juli 2008
"CONCERT ECLECTIC"
Konzert für Querflöte, Trompete und Orgel
Constanze Kästner, Querflöte
Nigel Paul, Trompete
André Hummel, Orgel
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Diese Veranstaltung fand im Rahmen
des "Kultursommer 2008" der Region
Hannover statt. |
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Drei junge Musiker begeistern in der Kirche zu Niedernstöcken mit Glanzlichtern der Musik des 18. und 19. Jahrhunderts.
Ungefähr einhundert Zuhörer lauschten mit Begeisterung dem Klang der
historischen Nachbildung einer Naturtrompete aus dem Jahre 1746, die mit
hervorragender Virtuosität von Nigel Paul gespielt wurde. Dieses Instrument besitzt die ungefähr doppelte Rohrlänge einer modernen Ventil-Trompete und
ermöglicht in der Clarino-Tonhöhenlage Läufe, Triller und Modulationen in
mehreren Tonarten. Der weichere und modulationsfähigere Klang im Vergleich mit einer
modernen Trompete mischte sich deswegen besonders gut mit den weichen
Registern der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel.
Constanze Kästner brillierte solistisch auf ihrer Querflöte mit zwei Sonaten
von Johann Joachim Quantz und Jean-Marie Leclair, einfühlsam auf der Orgel
von André Hummel begleitet.
Alle drei Instrumente vereinten sich in eigenen Bearbeitungen des bekannten
Prelude aus dem "TeDeum" von Marc-Antoine Charpentier und mehreren Sätzen
aus der "Wassermusik" von Georg Friedrich Händel sowie den "Canciones de
Clarines" eine anonymen Komponisten um 1700.
André Hummel bewies mit seiner gekonnten Registrierung, dass auch eine
romantische Orgel als Begleitinstrument von Werken aus dem 18. Jh. ihren
besonderen Reiz haben kann.
Bei den drei Präludien des romantischen Komponisten Carl August Kern, der
großen BACH-Fuge Nr. IV von Robert Schuman und besonders bei dem Choral mit
drei Variationen von Felix Mendelssohn Bartholdy konnte André Hummel seine
Fähigkeit in dem Vortrag romantischer Werke belegen und die Orgel sowohl in
ihren rührend leisen romantischen Registern aber auch in ihrer
außerordentlichen Klangfülle vorführen.
Der Kulturkreis bedankte sich bei den Künstlern mit je einem Korb frisch gepflückter Blaubeeren.
Die Zuhörer blieben noch lange im Gespräch mit den jungen sympathischen
Musikern bei Brot und Wein.
Das vom "Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V." veranstaltete Konzert gehört zum Programm vom "Kultursommer 2008" der Region Hannover und wird von der Stiftung der Sparkasse und der Region Hannover gefördert.
Fotos: Matthias Kruse
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Sonntag, den 04. Mai 2008
"Klangbegegnung"
Konzert für Glasharfe und Orgel
Susanne Würmell, Glasharfe
Kai Kupschus, Orgel
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Klangliches Zwiegespräch zwischen Glasharfe und Orgel.
Rund 120 Zuhörer genossen am Sonntag, den 4. Mai ein apartes Konzert in der Kirche zu Niedernstöcken.
Empfindsame Klänge auf der Glasharfe von Händel über Mozart bis zu Smetana von Susanne Würmell charmant und gekonnt vorgetragen standen im klanglichen Dialog mit von dem Kirchenmusiker Kai Kupschus sensibel ausgewählten und souverän gespielten Orgelwerken von Dubois bis Rheinberger und Gárdonyi.
Eine ungewöhnliche aber reizvolle Klangbegegnung!
Susanne Würmell erläuterte ihren musikalischen Vortrag mit interessanten Hinweisen über die Erfindung, Entwicklung und Verwendung ihres in der Empfindsamkeit so beliebten Instrumentes. Die wunderbare Akustik in der Kirche zu Niedernstöcken kam den vornehmlich leisen und fein abgestuften sphärischen Klängen dieses Instrumentes sehr entgegen.
Und wieder einmal bewies die romantische Furtwängler&Hammer-Orgel ihre klangliche Vielfalt und bis ins leiseste Pianissimo reichende dynamische Abschattierungen.
Das von den in diesem Konzert besonders zarten Klangeindrücken bezauberte Publikum blieb noch lange mit den beiden Künstlern im Gespräch und genoß die sonnendurchflutete Atmosphäre in der Kirche bei Brot und Wein.
Fotos: Matthias Kruse
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Sonntag, den 14. Oktober 2007
"Visions"
Johann Sebastian Bach
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Helle Begeisterung herrschte am Sonntag, den 14. Oktober beim Konzert "VISIONS" in der Niedernstöckener Kirche bei den Zuhörern, nachdem sich die erste Verblüffung über die fulminante Technik des Organisten David Timm und des Altsaxophonisten Reiko Brockelt gelegt hatte.
Vorlagen aus den Praeludien und Fugen des "Wohltemperierten Klaviers" von J.S. Bach dienten den beiden Jazz-Virtuosen als Material für breit angelegte, phantasievolle, aber immer auf das Original bezogene, konzentrierte Jazz-Bearbeitungen mit z.T. freieren Improvisationen, die bis zur Clustertechnik und extremen Akkordbrechungen und -ballungen sowie Glissandi durch die gesamte Klaviatur bei unterschiedlichsten Klangfarben reichten, wobei die Klangdifferenzierungen des Saxophonisten - einmal griff er aus klanglichen Gründen auch zur Alt-Traversflöte - selbst bei extremer Virutosität immer interessant blieben und nie zum Selbstzweck dienten.
Aber auch das Original-Bach-Werk wurde auf der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel in stilgetreuer Konsequenz von David Timm vorgetragen (schließlich ist er im Hauptberuf Universitätsmusikdirektor der Universität Leipzig): Praeludium und Fuge a-Moll BWV 543, die ergreifende Choralbearbeitung J.S. Bachs: "Christ ist erstanden" aus dem "Orgelbüchlein" BWV 627/1 sowie die bekannte Toccata und Fuge d-Moll BWV 565. Die nachfolgenden Jazz-Adaptionen gingen in ihrer modernen Ausdruckstiefe den gebannt lauschenden Zuhörern spürbar "unter die Haut".
Es ist immer wieder erstaunlich, welch klangliche Vielfalt die im Original erhaltene "Romantische Furtwängler&Hammer-Orgel" unter kundigen Händen zu entfalten vermag.
Das begeistert applaudierende Publikum entließ die beiden faszinierenden Musiker erst nach einer Zugabe, die nun ohne Bach-Vorlage, ihre Vielseitigkeit noch einmal belegte.
Viele Zuhörer blieben noch lange im Gespräch bei Brot und Wein mit den beiden sympathischen jungen Musikern und äußerten die Hoffnung auf ein baldiges "Wiedersehen und -Hören".
Fotos: Gerhard Zamzow (die beiden Farbfotos)
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Sonntag, den 26. August 2007
"CIACCONA"
Johann Sebastian Bach
Original und Bearbeitung
Werke für Violine Solo und deren Bearbeitung für romantische Orgel
Choralvorspiele
Thomas Pietsch, Barockvioline und Dagmar Lübking, Orgel
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Diese Veranstaltung fand
im Rahmen
des
"Kultursommer
2007" der
Region
Hannover
statt.
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Seit drei Jahren ist der "Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V." mit einem Konzert in der St. Gorgoniuskirche innerhalb des Programms vom "Kultursommer der Region
Hannover" vertreten. Ungefähr einhundertundzwanzig Besucher hatten sich am Sonntag, den 26. August eingefunden, um ein anspruchsvolles Programm, das ausschließlich Werken von Johann
Sebastian Bach gewidmet war, zu erleben.
Zu Beginn wurden die Hörer mit dem Choralvorspiel "Wir glauben
all' an einen Gott" auf die vielfältigen Klangfarben der romantischen
Furtwängler&Hammer-Orgel,
dargeboten von Dagmar Lübking, eingestimmt.
Thomas Pietsch, der für
seine originalgetreue Interpretation bekannte Barockviolinist, trug danach
auf seiner aus dem Jahre 1672 stammenden Violine von Hanns Khögel, Wien,
die Partita d-Moll für Solovioline mit feinem Klanggefühl und großartiger
Klarheit auf die komplexen Strukturen der Tanzsätze eingehend, vor, wobei
die zwischen die Violinstücke in barocker Manier eingeschobenen und mit
Einfühlung ausgewählten Choralvorspiele auf der Orgel: "Liebster
Jesu, wir sind hier", "Ich rufe zu dir, Herr Jesu Christ", "Erbarm'
dich mein, o Herre Gott" und "Wenn wir in höchsten Nöten
sein" wie kommentierend, im gewissen Sinne sacral-philosophisch ergänzend
wirkten.
Die
besondere Spannung zwischen originalem Barock-Violinklang und romantischer
Orgel-Registrierung wurde in der zweimalig dargebotenen Ciaccona zunächst
von der Violine vorgetragen, dann in einer eigenen Bearbeitung von Dagmar
Lübking für Orgel zum absoluten Höhepunkt des Konzertes.
 Das strahlende, hoffnungsvolle Preludio aus der Partita E-Dur, wiederum alternativ
von der Barockvioline solo vorgetragen, dann zum Beschluss mit vollem Register
auf der romantischen Orgel virtuos zelebriert, beschloss einen beeindruckenden
Konzerthöhepunkt aus der diesjährigen Konzertreihe "Kultursommer
der Region Hannover".
Die Besucher blieben noch lange in Gesprächen
mit den Künstlern bei
Brot und Wein.
Fotos: Matthias Kruse
Presse
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| Neustädter Zeitung v. 05. September 2007
"Orgel und Violine im Wechselspiel
Niedernstöcken (r/dgs). Seit drei Jahren ist der "Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V." mit einem Konzert in der St. Gorgoniuskirche beim "Kultursommer der Region Hannover" vertreten.
120 Besucher erlebten hier ein anspruchsvolles Programm, das ausschließlich Werken von Johann Sebastian Bach gewidmet war. Zu Beginn wurden die Hörer mit dem Choralvorspiel "Wir glauben all' an einen Gott" auf die vielfältigen Klangfarben der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel, dargeboten von Dagmar Lübking, eingestimmt. Thomas Pietsch, der für seine originalgetreue Interpretation bekannte Barockviolinist, trug danach auf seiner aus dem Jahre 1672 stammenden Violine die Partita d-Moll für Solovioline mit feinem Klanggefühl vor, wobei die zwischen die Violinstücke in barocker Manier eingeschobenen Choralvorspiele auf der Orgel sakral-philosophisch ergänzend wirkten.
Die besondere Spannung zwischen originalem Barock-Violinklang und romantischer Orgel-Registrierung wurde in der zweimalig dargebotenen Ciaccona zunächst von der Violine vorgetragen, dann in einer eigenen Bearbeitung von Dagmar Lübking für Orgel, zum absoluten Höhepunkt des Konzertes.
Das strahlende, hoffnungsvolle Préludio aus der Partita E-Dur, wiederum alternativ von der Barockvioline vorgetragen und dann mit vollem Register auf der romantischen Orgel virtuos zelebiert, beschloß ein beeindruckendes Konzert.
Die Besucher blieben noch lange in Gesprächen mit den Künstlern bei Brot und Wein."
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Sonntag, den 15. Juli 2007
"Orgel-Chorizone"
Konzert mit dem Mädchenchor Hannover und Ulfert Smidt
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Am Sonntag, den 15. Juli musizierten der bei Wettbewerben mit
vielen ersten Preisen ausgezeichnete, international bekannte "Mädchenchor
Hannover" unter der Leitung von Prof.
Gudrun Schröfel sowie Ulfert
Smidt an der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel, der ebenfalls
zahlreiche Preise der Deutschen Schallplattenkritik erworben
hat. Im stilistischen Mittelpunkt standen Kompositionen von Felix
Mendelssohn Bartholdy für Chor und Orgel "Veni Domine" und "Laudate
pueri" sowie für Orgel solo die Sonate opus 65,1.

Im Zentrum der a cappella gesungenen Werke für den Chor erklangen
Marienkompositionen von Gustav Holst, Francis Poulenc und Knut Nystedt.
Diese Werke wurden von geistlichen Kompositionen der Romantik
bis Moderne umrahmt.
Johnnes Brahms, "Adormaus te, Christe", "O bone Jesu";
Max Reger, "Im Himmelreich ein Haus steht", "Dank saget dem
Vater"; Arvo Pärt, "Peace upon you, Jerusalem", "Zwei
Beter" und Ernst Krenek, "In paradisum".
Das Konzert beeindruckte
durch ein in sich geschlossenes, überzeugendes
Programm mit fein aufeinander abgestimmten Kompositionen,
bei denen durch die hervorragend auf den kammermusikalischen
Raumklang eingehenden Chor-Interpretationen die verschiedenen
Stile sich miteinander zu verbinden schienen.
Die Orgel-Sonate op. 65,1 von Felix Mendelssohn Bartholdy
wurde von Ulfert Smidt auf zwei Programmstellen verteilt
und bildete auf diese Weise einen Klangrahmen, der
die Klangvielfalt der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel
mit sehr unterschiedlich abschattierten Registern ausdrucksvoll
darzustellen vermochte.
 Reichhaltiger
Applaus belohnte die Musiker, einen Sonnenblumenstrauß erhielt Frau Schröfel
und Herr Smidt einen Korb mit landwirtschaftlichen Produkten aus der Region.
Im
Anschluss an das Konzert gab es wieder Gelegenheit zu Gesprächen
bei Brot und Wein.
Der "Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V." freut
sich über seinen Erfolg, Spitzenensembles und hervorragende
Musiker in die ländliche Region des Landkreises
Neustadt zu verpflichten, wobei die Attraktion der einzigen im Original
erhaltenen romantischen Orgel im Großraum
Hannover zunehmend einen besonderen Anreiz
bietet.
Fotos: Gerhard Zamzow, Mädchencohr
Hannover e.V.
Presse
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| Neustädter Zeitung v. 28. Juli 2007
"Mädchenchor begeistert mit
Marienkompositionen
Ein Klangerlebnis: Der MädchenChor Hannover in der Kirche zu Niedernstöcken.
Gehört und verführt: Mit seinem Konzert hat der international renommierte
MädchenChor Hannover dem Publikum ein unvergessliches Klangerlebnis bereitet.
Unter der Leitung von Gudrun Schröfel, Professorin an der Musik-Hochschule
Hannover, präsentierten die Sängerinnen Werke von Felix Mendelssohn
Bartholdy für Chor und Orgel. A cappella vorgetragen setzte der MädchenChor
Hannover besondere Akzente mit Marienkompositionen von Gustav Holst, Francis
Poulenc und Knut Nystedt. Ulfert Smidt, seit 1996 Organist an der hannoverschen
Marktkirche, begleitete den Chor an der romantischen Furtwängler&Hammer-Orgel.
Die erst 2002 restaurierte Orgel brachte gerade die im zweiten Satz der Orgelsonate
opus 65,1 "Adagio-Andante Recitativo" aneinandergereihten romantisch
strömenden Melodienbögen hervorragend zum Ausdruck. Der MädchenChor
Hannover zählt zu den namhaftesten deutsche Jugendchören.1952 gegründet,
bewegt sich der Chor sowohl auf nationalem und internationalem Parkett. "Mit
sieben Jahren nehmen wir musikinteressierte Mädchen bei uns auf",
erläutert die Professorin. Im Schnitt bleibe eine Sängerin zehn Jahre. "Viele
davon absolvieren anschließend ein Musikstudium". Begeistert zeigte
sich auch Dietrich Schmolling ("Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken
e.V.") "Unser Kulturkreis pflegt ausgezeichnete Kontakte, so dass wir
unser Konzertangebot auf einem sehr hohen Niveau halten können", erklärt
er. Der Kulturkreis ist bereits seit 2005 dem Konzertprogramm vom "Kultursommer
der Region Hannover" angegliedert.
In diesem Zusammenhang verweist Schmolling auf ein weiteres Konzert "Ciaccona",
das am 26. August um 17 Uhr in Niedernstöcken zu hören sein wird."
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Sonntag, den 06. Mai 2007
"Orgelkonzert (nicht nur) für Kinder"
Gesprächskonzert mit anschließender Orgelführung
Dagmar Lübking, Orgel
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Gewitter, Hagelschlag, Hühnergegacker ...
was Orgeltöne
darstellen können!
Etwa 35 muntere Grundschüler der Klassen 3 und 4 erlebten mit ihren Eltern und
Lehrern ein aufregendes Orgelkonzert am Sonntagnachmittag auf der Empore der Kirche zu
Niedernstöcken. Dazu hatten die evangelische Kirchengemeinde und der Kulturkreis „Romantische Orgel Niedernstöcken“ die Hamburger Organistin Dagmar Lübking gewonnen. Und dieses Konzert wurde zu einem besonderen Erlebnis für die Kleinen.
Zum Beispiel galt es, die Zahl der Kuckucksrufe in einer vertrackten Komposition von Johann Kaspar Kerll zu schätzen, und tatsächlich, die
meisten trafen die richtige Antwort "250 mal!" Zwischen den kurzen Stücken gab die Organistin immer wieder Erklärungen. Die Musik regte die Phantasie der kleinen Konzertbesucher an: so wurden auch sanft auftretende Rehe, ein schleichender Fuchs, Hühnerhofgegacker
und sogar ein Fasan herausgehört. Natürlich durfte auch ein Hagelunwetter
im März (M. Corrette) nicht fehlen und eine richtiges Gewitter, das die
Gesänge der Hirten störte ...

Dagmar Lübking verstand es, behutsam auf die Kinder einzugehen und dabei die Tricks des Orgelspiels (z. B. mehrere Füße auf die tiefsten Pedaltöne nebeneinander zu setzen
= Donnergrollen; Glissandi auf den Manualtasten in der Höhe=Blitze, Trompetenmotive und Tremoli für das Säbelrasseln in der Schlacht) anschaulich zu demonstrieren.
Verschiedene Orgelpfeifen wurden angeblasen und sicher am spannendsten war das Betreten des Orgelgehäuses, wo mehr als 1000 Orgelpfeifen von wenigen Millimetern bis zu 4 Meter Größe zu bestaunen waren ...
Zur Erholung gab es auf dem Rasen vor der Kirche Saft und gedrehte Waffeln,
die fast wie Orgelpfeifen aussahen. Zufrieden und mit roten Backen und
leuchtenden Augen trennte man sich und Frau Lübking erhielt einen großen Blumenstrauß mit Flieder, Pfingstrosen, Tulpen und den
ersten Rosen aus dem Garten.
Der "Kulturkreis romantische Orgel Niedernstöcken e.V." freute sich, mit Unterstützung der Klosterkammer Hannover möglichen Nachwuchsmusiker/innen etwas von der Klangwelt der "Königin der Instrumente" nahe gebracht zu haben.
Fotos: Gerhard Zamzow
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Freitag, den 28. Juli 2006
"Vivid Voices" mit Anne Kohler / David Timm an der Orgel
Jazz und Gospel in der St. Gorgoniuskirche Niedernstöcken
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Am Freitag, dem 28. Juli 2006 um 19.00 Uhr brachte der bekannte Jazzchor der Musikhochschule Hannover fetzige Gospels, beliebte Popklassiker, vielfarbigen Vokaljazz mit solistischen Einlagen unter der Leitung von Anne Kohler zu Gehör.
Vivid Voices, die "lebendigen Stimmen", jazzen, gospeln und grooven seit 1996 in Hannover vor begeisterten Fans.
Das Ensemble war zu Gast bei zahlreichen deutschen und internationalen Vokalfestivals und unternahm Konzertreisen nach Polen, Frankreich und Portugal. Bei dem 6. Deutschen Chorwettbewerb gewannen die Vivid Voices den 1. Preis in der Kategorie Jazz.
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Auf dem Programm standen auch drei Orgel-Jazzimprovisationen von David Timm, der seit 1998 an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig lehrt und im Jahre 2005 zum Universitätsdirektor Leipzig ernannt wurde. David Timm erhielt zahlreiche erste Preise bei renommierten Klavier- und Orgelimprovisationswettbewerben.
Das Konzert fand im Rahmen des Programms vom "Kultursommer 2006 der Region Hannover" statt und wurde von der Region Hannover gefördert.
Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, Kinder und Jugendliche frei.
Nach dem Konzert gab es Gelegenheit zu Gesprächen bei Brot und Wein.
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